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Seit Jahrhunderten spielt das Meer die Hauptrolle in der Geschichte von Bellaria Igea Marina. Hier gibt seit dem Mittelalter, als sich das alte Fischer- und Bauerndorf gegen die Einfälle sarazenischer Piraten verteidigen musste, das Meer den Rhythmus vor.
Auch heute noch spielt das Meer keine geringe Rolle im Leben der Schiffer, die ihre "Battane" reparieren, der Fischer, die ihre Netze reinigen, flicken und entwirren, und der Fischverkäufer auf dem Fahrrad mit ihrem typischen Ausruf. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit dem Aufkommen der "Modeerscheinung des Badens", verbreitet sich der Ruf der Heilwirkung des Wassers und der Luft von Bellaria Igea Marina und der besonderen Schönheit des Ortes.
Und das Meer wird Spaß, Vergnügen, Sport, Erholung. Heute geht eine uralte Tradition eine glückliche Verbindung mit den neuen Ressourcen ein, die das Städtchen von Saison zu Saison ihren Gästen bietet. Ein Service und eine Organisation, die weltbekannt sind, seichtes und sicheres Wasser, das ist die Visitenkarte unseres Strandes, ideal für Familien, Kinder, Jugendliche und jung Gebliebene. |
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Ob an der Sonne bei der unerlässlichen Bräunung oder im Wasser bei einem erfrischenden Bad – immer gibt es Gelegenheit zu interessanten Begegnungen. Es fehlt auch nicht an Sportmöglichkeiten am Strand, mit Beachvolley- und Bocciaturnieren, und zu den besten Morgenstunden Gymnastik mit Musik am Ufer oder im Wasser.
Den Urlaub am Meer erleben, ganz in der Nähe anderer Badeorte und der charakteristischen Dörfer im Hügelland, bedeutet viele Vorteile genießen, die den Aufenthalt verschönen.
In die Geschichte eintauchen, die in Monumenten, in Bauwerken und in den Kunstwerken der Gegend lebt, an Veranstaltungen und Aufführungen teilnehmen, die in großer Zahl in Theatern, auf Plätzen und Straßen geboten werden, einen entspannenden Bummel durch Geschäfte, Butiken und Märkte machen und der Versuchung mehr oder weniger nützlicher Einkäufe nachgeben.

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Torre Saracena
(Wahrzeichen von Bellaria Igea Marina). Das herausragende Monument von Bellaria Igea Marina ist der schöne Torre Saracena, der gegen Ende des 17. Jahrhunderts zur Verteidigung gegen die Raubzüge türkischer Seeräuber errichtet wurde. Heute werden im Turm interessante Sammlungen aufbewahrt: eine Muschelschalensammlung und das Museum für ungültiges Papiergeld.
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La Casa Rossa
Immer noch gut erhalten, wenn auch innen nicht zu besichtigen, ist die Sommerresidenz, die der Schriftsteller Alfredo Panzini in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts erbaute und bis 1938 in den Sommermonaten bewohnte. Der einfache Ziegelbau steht in der Nähe der Bahnlinie, wenige Schritte vom Meer, inmitten eines üppigen Walds. |
Museum für ungültiges Papiergeld
Die Sammlung umfasst über 2000 Objekte: von den 1750 herausgegebenen Kreditbriefen der Königlichen Finanzverwaltung bis zum päpstlichen Papiergeld der Banco di S. Spirito und des Monte della Pietà di Roma, das von Pius VI. herausgegeben wurde. Interessant ist der umfangreiche Bestand an deutschem "Notgeld" aus der Zeit der großen Inflation (1921-23).
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Kastell Benelli und das Gut La Torre
Die Familie Benelli besaß zusammen mit der Familie Benicelli große Grundstücke, die von Bordonchio bis in das Gebiet von Rimini reichten. Das Ackerland zwischen San Mauro Pascoli und Bellaria war fast ausnahmslos Eigentum des Fürsten Torlonia. Das Kastell Benelli steht auf der Flur von Bordonchio wurde vom Grafen Pietro Spina im Stil einer befestigten Behausung des 15. Jahrhunderts an der Stelle erbaut, wo im Mittelalter das Castrum Libani stand.
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Die Kirche San Martino in Bordonchio
In dem Ort, wo etruskische und römische Fundstücke angetroffen wurden (heute im Museum in Rimini), in der Nähe der Konsularstraße Via Popilia, steht die dem hl. Martin geweihte Kirche, eine alte Dorfkirche, die im 6. und 7. Jahrhundert erbaut und im Lauf des 18. Jahrhunderts umgebaut wurde. Sie besitzt ein wertvolles Gemälde aus dem 18. Jahrhundert, das der Schule des Guercino zugeschrieben wird.
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Die Kirche Santa Margherita
Von Malatesta da Verucchio, dem Herrscher von Rimini, der von 1213 bis 1313 lebte, zu Ehren seiner dritten Frau, Margherita Paltanieri, gegründet, in späteren Epochen mehrmals umgebaut. Die Kirche stand in der Nähe des Castrum Lusi, der heute verschwundenen Malatesta-Residenz, die im Jahr 1412 Papst Gregor XII. beherbergte
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Das Muschelschalenmuseum
Hier werden Muschelschalen, Mollusken und eine große Zahl von Meeresorganismen aus der ganzen Welt gezeigt: Korallen, Stachelhäuter, große Krustentiere und Schildkrötenpanzer
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